Aufsitzmäher

Aufsitzmäher eignen sich zum Mähen großer Flächen ab circa 500m². Sollte die Fläche 1500m² übersteigen empfiehlt sich ein Rasentraktor.
Ursprünglich saß man beim Aufsitzmäher, im Gegensatz Rasentraktor, direkt auf dem Motor. Inzwischen sind sie meisten nur etwas kleiner, haben weniger Leistung und das Zubehör ist nicht so üppig verfügbar. Dies spiegelt sich auch in einem günstigerem Preis wieder. Die Übergänge zwischen den zwei Klassen sind jedoch fließend.
Wer auf Markenprodukte achtet wird keine Probleme haben Ersatzteile zu beziehen.

Rasenpflege, die Spaß macht!

Rasen mähen mit einem Aufsitzmäher kann süchtig machen!

Kaufempfehlungen

MTD Smart RC 125

Schnittbreite: 76 cm

Fangvolumen: 200 Liter

Wenderadius: 46 cm

Das Einstiegsmodel von MTD. Solides Stahlblechgehäuse, umfangreiches Zubehör, lediglich etwas mehr als 8 PS wären wünschenswert. Durch die geringe PS-Zahl erscheint die angegebene maximale Rasenfläche von 2500m² etwas zu groß.

WOLF Select Scooter Mini

Schnittbreite: 60 cm

Fangvolumen: 150 Liter

Wendekreis: 46 cm

Motorleistung: 5 PS

Preis knapp unter 1500€

Für kleine Rasenflächen bis 800m². Zielgruppe sind Hobbygärtner, die schon immer einen günstigen Aufsitzrasenmäher haben wollten. Untypisch für WOlf, wenig Zubehör verfügbar.

WOLF 13HH76WF650 Aufsitzmäher

Schnittbreite: 96 cm

Schnitthöhe: 30 - 95 mm

Frontscheinwerfer

Motorleistung: 8,5 PS

EIn typische Beispiel für ein Zwischenmodel, zu groß für einen Aufsitzmäher, zu klein für einen Rasentraktor. Schneeschild und anderes Zubehör verfügbar.



Aufsitzmäher Vor- und Nachteile

Der größe Nachteil eines Aufsitzmäher ist sicherlich der entsprechende Preis und der benötigte Platz zum Unterstellen des Geräts.
Vorteile sind:

Zu Beachten beim Kauf

Je größer die Fläche, desto mehr PS sollte der Mäher haben.
Wer Schneeschilder oder anderes Zubehör benötigt sollte gleich beim Kauf darauf achten, ob das gewünschte Gerät dies auch unterstützt. Dies ist gerade bei den kleineren Aufsitzmähern oft nicht der Fall

Aufsitzmäher Test - Worauf achten wenn sie einen Aufsitzmäher testen

Wenn Sie die Möglichkeit haben einen Aufsitzmäher zu testen, machen Sie dies. Schauen Sie ob der Sitz passt und Sie sich auf dem Gerät wohlfühlen. Achten Sie auf die Lautstärke, ob diese Sie stört oder ob Sie eventuell ein leiseres Model benötigen oder einen Gehörschutz tragen müssen.
Achten Sie auf die Lenkung, geht diese flüssig oder bereitet Ihnen das Lenken des Aufsitzmähers Probleme. Schlagen Sie hierbei auch einmal komplett das Lenkrad ein um ein Gefühl für den Wenderadius zu bekommen.

Weitere Einsatzmöglichkeiten von Aufsitzmähern

Die großen Aufsitzrasenmähern, erlauben mit dem entsprechenden Zubehör das Räumen von Schnee, das Reinigen von Freiflächen oder den Abtransport von Gehölz und anderem Material mit einem Anhänger.
Je umfangreicher diese Arbeiten sind, sollte man eventuell zu einem größeren Modell, einem Rasentraktor, greifen.

Pflege und Wartung

Nach jedem Mähen sollte der Aufsitzmäher von groben Schmutz und Verunreinigungen befreit werden, damit sich Rasen beim Trocknen nicht in den Lack frisst.
Das Mähwerk ist nicht zwingend zu reinigen, oft reicht es aus kurz mit einem Handbesen drüber zu fahren.
Einmal im Jahr sollte man den Ölstand kontrollieren.
Ansonsten sind Aufsitzmäher sehr pflegeleicht und wenn man diese wenigen Punkte befolgt, hat man lange Freude an ihnen.

Lebensdauer eines Aufsitzmähers

Auch wenn Aufsitzmäher in Ihrer Bauweise etwas kompakter ausfallen, stehen sie den Rasentraktoren in Sachen Lebensdauer in Nichts nach. Ihre Bauweise ist ebenso darauf ausgelegt hohen Belastungen stand zu halten. Solide Rahmen und Rahmenverbindungen gewährleisten eine lange Lebensdauer. Die Lebensdauer eine Aufsitzmähers liegt weit über der eines gewöhnlichen Rasenmähers.
Wenn Sie Ihren Aufsitzmäher pfleglich behandeln, kann dieser durchaus 10 jahre und älter werden. Ein Aufsitzmäher kann in etwa mit einem Kleinwagen verglichen werden.
Die Markenersteller haben einen guten Ruf zu verlieren, so wird man in deren Sortiment keinen Aufsitzmäher finden der schon nach wenigen Jahren schlapp macht.

Kleine Aufsitzmäher

Kleine Aufsitzmäher treiben das Konzept des Aufsitzmähers auf die Spitze. So sind kleine Aufsitzmäher gezielt darauf ausgelegt Ecken und Kanten zu bearbeiten. Unter allen Rasentraktoren sind sie die Wendigsten. Enge Wege, schmale Gassen und Durchgänge sind die Paradedisziplin des kleinen Aufsitzmähers.

Aber kleine Aufsitzmäher haben auch Nachteile. So sind sie Aufgrund der oft geringen Schnittbreite nicht für allzu große Flächen geeignet. Auch bei den PS muss man Abstriche in Kauf nehmen, zügiges bergauf fahren eventuell noch mit einem Anhänger ist sicherlich nicht möglich.
Preislich sind kleine Aufsitzmäher nicht wirklich günstiger als normale Aufsitzmäher, es ist eher die Wendigkeit und der reduzierte Platzbedarf, der Käufer überzeugt.

Optimale Pflanzen für kleine Aufsitzmäher

Am besten eignen sich Pflanzen, Bäume und Büsche, die keine über das Erdreich herausragenden Wurzeln haben. Bei diesen Pflanzen besteht die Gefahr, dass die Messer an ihnen hängen bleiben und so sich selbst oder den kleinen Aufsitzmäher beschädigen.
Des weiteren sollten die Äste recht hoch hängen oder bodennah stutzbar sein um mit dem kleinen Aufsitzmäher möglichst nah an heran zu kommen.
Palmen sind das Paradebeispiel für eine solche Pflanze, der Stamm hat im unteren Bereich kaum abstehende Blätter. Einige wie die Hanfpalme wachsen auch ohne Probleme in unseren Breitengraden.